Automotive Simulation Center Stuttgart

Automotive Simulation Center Stuttgart e.V
Nobelstraße 15
70569 Stuttgart

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Automotive Simulation Center Stuttgart gegründet Ob es um das Thema Leichtbau geht oder um die Entwicklung leiser und vor allem verbrauchs- und schadstoffarmer Fahrzeuge – in der Automobilindustrie sind numerische Simulationsmethoden zur Produktentwicklung und Optimierung unverzichtbar. Denn: Vorhandenes Know-how auf diesen Gebieten lässt sich am wirksamsten und schnellsten mit numerischen Simulationen optimieren und weiterentwickeln.
Für die dafür notwendige Forschung und den Einsatz solcher Simulationen bietet die Universität Stuttgart mit ihren Forschungszentren und dem Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) mit seinen Supercomputern beste Voraussetzungen. Auf diesem Feld haben Wissenschaft und Wirtschaft jetzt eine zukunftsweisende Zusammenarbeit gestartet: Am 7. März 2008 wurde an der Universität Stuttgart das Automotive Simulation Center Stuttgart (ASCS) gegründet.
Gründungsmitglieder dieses Zentrums sind die Universität Stuttgart, der Pkw- und Nutzfahrzeuge-Hersteller Daimler, der Sportwagenhersteller Porsche, der Pkw- und Transporter-Hersteller Opel, das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS), das Automobilzulieferunternehmen Karmann, der Supercomputerspezialist Cray, die Softwarefirmen INTES, Altair Engineering, Abaqus Deutschland, DYNAmore und Engineous Software sowie das Virtual Dimension Center Fellbach.
Zudem haben weitere namhafte Automobilfirmen, Zulieferer und Computerhersteller ihre Mitwirkung angekündigt. Das ASCS nutzt die schnellen Rechner des HLRS der Universität Stuttgart für anwendungsorientierte Simulationsforschung und unterstützt die Umsetzung in industriell einsetzbare Software-Werkzeuge.
Mit der Bündelung der Kompetenzen aus Ingenieurwissenschaften, Mathematik und Informatik will man auf dem Gebiet der angewandten numerischen Simulation in der Automobilindustrie die Spitzenposition stärken und ausbauen.
Vor allem im vorwettbewerblichen Bereich werden Automobilindustrie, Zulieferer, Softwarehersteller und Wissenschaft eng zusammenarbeiten, um den Weg vom Entwurf zum Produkt zu verkürzen. Das Know-how der Stuttgarter Simulationsexperten und die schnellen Rechner des HLRS werden dazu beitragen, dass sich neue Entwicklungen zur Verbrauchs-, Schadstoff- und Lärmreduktion unmittelbar in auf dem Markt verfügbare Produkte umsetzen lassen.
Insbesondere auf dem Gebiet der CO2-Reduktion erwarten man durch diese Zusammenarbeit wichtige Fortschritte für die gesamte Industrie.